Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009
Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009

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Memorial für die Opfer der Medizinverbrechen während des Nationalsozialismus

Auf dem heutigen Campus des IST (Institut for Science and Technology) Austria in Gugging bei Wien aufgestellt Mit dem Memorial soll die Würde des Menschen, bzw. des Opfers, unabhängig von seiner psychischen, geistigen und körperlichen Konstitution, auch vor allem im Moment des Todes, zum Ausdruck gebracht werden. Der Container steht für die unpersönliche, ohne jden menschlichen Beistand, durchgeführte Tötung. Durch die 45 %ige Schräglage ist den Opfern der Boden unter den Füßen weggezogen. Sobald sich der Betrachter unterhalb der geöffneten Schmalseite begeben hat, blickt man in einen kargen Raum, in dessen Mitte die 3dimensionale Skizze eines Tisches steht. Auf diesem sind Glaskugeln aufgereiht, Jedoch sind die Drähte, auf welche die Kugeln aufgereiht sind, zerschnitten. Die herab gerutschten Kugeln verteilen sich auf dem Boden und werden somit zu einer Metapher für das zerstörte und zerronnene Leben. In der empor gerichteten Rückwand des Containers befindet sich eine geöffnete Tür, die den Blick in den Himmel freimac
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Memorial für die Opfer der Medizinverbrechen während des Nationalsozialismus

Auf dem heutigen Campus des IST (Institut for Science and Technology) Austria in Gugging bei Wien aufgestellt Mit dem Memorial soll die Würde des Menschen, bzw. des Opfers, unabhängig von seiner psychischen, geistigen und körperlichen Konstitution, auch vor allem im Moment des Todes, zum Ausdruck gebracht werden. Der Container steht für die unpersönliche, ohne jden menschlichen Beistand, durchgeführte Tötung. Durch die 45 %ige Schräglage ist den Opfern der Boden unter den Füßen weggezogen. Sobald sich der Betrachter unterhalb der geöffneten Schmalseite begeben hat, blickt man in einen kargen Raum, in dessen Mitte die 3dimensionale Skizze eines Tisches steht. Auf diesem sind Glaskugeln aufgereiht, Jedoch sind die Drähte, auf welche die Kugeln aufgereiht sind, zerschnitten. Die herab gerutschten Kugeln verteilen sich auf dem Boden und werden somit zu einer Metapher für das zerstörte und zerronnene Leben. In der empor gerichteten Rückwand des Containers befindet sich eine geöffnete Tür, die den Blick in den Himmel freimac
      

Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009
 
Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009
 
Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009
         
Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009
 
Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009
 
Memorial für die Opfer der NS-Medizinverbrechen in Maria Gugging 2009






"Busenwunder" - AirWorks Open-Air-Ausstellung in den Donau-Auen, Linz
"Busenwunder" - AirWorks Open-Air-Ausstellung in den Donau-Auen, Linz
 
"Busenwunder" - AirWorks Open-Air-Ausstellung in den Donau-Auen, Linz
 
"Busenwunder" - AirWorks Open-Air-Ausstellung in den Donau-Auen, Linz
 
“AirWorks“, Open-Air-Ausstellung in den  Donau-Auen, Linz

„Busenwunder“, 2009
Größe: 600 cm, 280 cm Durchmesser
Material: Körper aus beschichtetem PES Gewebe

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"Busenwunder"

Dorothee Golz beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit unterschiedlichen Realitätsebenen und subjektiver Wahrnehmung. Formal bedient sich die Künstlerin der Ästhetik des Surrealen und gibt ephemeren Eindrücken von Träumen - die zugleich vertraut und doch fremd sind - Gestalt. Auch das Design der 60er und 70er Jahre fließt in ihre Arbeiten ein, wie etwa in "Hohlwelten", durchsichtigen Blasenkonstruktionen, die im Inneren zwischen Möbel und Figur mutierende, biomorphe Gebilde zeigen, an deren reduzierte, detaillose Körperlichkeit das von Golz geschaffene Luftwerk "Busenwunder" anschließt. Es zeigt eine büstenartige Skulptur mit fünf Brüsten, aber einem reduzierten, gesichtslosen Kopfteil: heidnische Fruchtbarkeitsgöttin und modernes Sexsymbol zugleich. Nicht zuletzt ruft uns das monströse Idol, die im berühmten Woody Allen Film von 1972 "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten" expIizit vorgeführten, grotesken Körperteile in Erinnerung. Die Rolle der Frau in der Gesellschaft beziehungsweise das Verhältnis der Geschlechter ist immer ein Thema in den Arbeiten von Dorothee Golz, in denen sie zwar humorvoll, aber auch sehr direkt auf Sehnsüchte, Projektionen und Fixierungen hinweist.






"Tanzende Stühle", 2007
Dispersionsfarbe, Lack; Maße 4,5 m x 11 m
Ort: Grundschule Gebelestraße, München
"Tanzende Stühle", 2007
Dispersionsfarbe, Lack; Maße 4,5 m x 11 m
Ort: Grundschule Gebelestraße, München


"Gassigehen im Weltall", 2007 Silikat- und Dispersionsfarbe, Deco-Lack, Polyester, Plexiglas, 6,5 m x 9 m
"Gassigehen im Weltall", 2007 Silikat- und Dispersionsfarbe, Deco-Lack, Polyester, Plexiglas, 6,5 m x 9 m
  Wandgemälde für die Eingangshalle und den Musiksaal der Grundschule Gebelestraße in München,  2008

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Wandgemälde für die Eingangshalle und den Musiksaal der Grundschule Gebelestraße in München 2008

An der fast elf Meter langen Seitenwand des Musikzimmers hat Dorothee Golz auf einem wolkig blau lasierten Hintergrund insgesamt acht Tanzende Stühle dargestellt. Verbogen wie sich im Tanz wiegende Körper gleiten die Stühle in die Himmelslandschaft hinein, in den Realraum durch die pastose Farbgebung optisch erweitert. Als wären sie durch das Musizieren der Kinder angeregt, werden diese toten Alltagsgegenstände zum Leben erweckt.

Dieses Motiv des Traumes, der vorgestellten Realität, findet sich auch bei der anderen Wandmalerei im Nebentreppenhaus zum Innenhof: Wir erleben eine ebenso skurrile Situation wie im Musikzimmer, hat doch ein Astronaut hier seine Raumkapsel verlassen, um mit einem kleinen Hund im schwerelosen Weltall Gassi zu gehen. Die Grenze zwischen Realität und Virtualität, zwischen erlebter und vorgestellter Wirklichkeit, wird auch dadurch verwischt, dass in Augenhöhe des Betrachters das zur Hälfte plastisch gefasst Hündchen dem gemalten Bild zu entwischen scheint, um mitsamt seiner Kapsel dem vor ihm stehenden Kind in die Arme zu fallen, denn – so Dorothee Golz „es soll bewusst werden, dass es eine Welt des Denkens gibt, eine gedachte Welt, die neben der realen, der greifbaren existiert. Parallel zu dem, was wir sehen, was um uns herum da ist, gibt es eine innere Auffassung dessen, was wir erleben.“
"Tanzende Stühle", 2007
Dispersionsfarbe, Lack; Maße 4,5 m x 11 m
Ort: Grundschule Gebelestraße, München
"Gassigehen im Weltall", 2007
Silikat- und Dispersionsfarbe, Deco-Lack, Polyester, Plexiglas, 6,5 m x 9 m
Kinder der Grundschule Gebelestraße in München 2008
 
Kinder der Grundschule Gebelestraße in München 2008
 
Kinder der Grundschule Gebelestraße in München 2008
 






Skulptur “Wertobjekt“ für den Vorplatz der Landeszentralbank in Minden, realisiert 2001
Graphit auf Acryltafel, 126 x 120 cm x 8 cm
Skulptur “Wertobjekt“ für den Vorplatz der Landeszentralbank in Minden, realisiert 2001
Vorplatz der Landeszentralbank in Minden
Skulptur “Wertobjekt“ für den Vorplatz der Landeszentralbank in Minden  2001

"Wertobjekt", 2001 
massiv gegossene transparent getönte Polyesterlinse eingefasst in einem Edelstahlrahmen, Durchmesser der Linse ca. 200 cm

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Skulptur “Wertobjekt“ für den Vorplatz der Landeszentralbank in Minden, realisiert 2001

Zur Idee:
Die Mitarbeiter der Landeszentralbank waren aufgefordert spontan einen Satz mit dem Begriff „Wert“ zu formulieren. Allehaben mitgemacht. Die persönlichen Äußerungen wurden in der jeweiligen Handschrifft in die Linse eingearbeitet. Die Sätze scheinen deutlich aus der transparenten Linse heraus und laden den Betrachter ein sich mit den Aussagen zu beschäftigen.
Eingegossene Schriftzüge
   
Eingegossene Schriftzüge
 
   
 






"Karl Ziegler - Gedenkskulptur"
 
"Karl-Ziegler-Gedenkskulptur" für die Empfangshalle des Max-Planck-Institutes in Mülheim an der Ruhr 1999

"Karl Ziegler - Gedenkskulptur"
Höhe ca. 4 Meter, Material: Chromstahl, eingefärbtes Acryl, Silikon

Karl Ziegler hat für die Polymerisation von Polyethylen 1963 den Nobelpreis für Chemie bekommen. Anstelle eines Portraits seiner Person wurde die von Karl Ziegler entwickelte Molekularstruktur auf künstlerische Weise umgesetzt.


"Karl Ziegler - Gedenkskulptur"
 
"Karl Ziegler - Gedenkskulptur"
 







"Sweet Nothings“
Material: Polyesterlaminat, Stahl, bemalte Oberfläche
Die Maße variieren von 38 x 100 bis 200 cm
 

"Sweet Nothings“   2002 bis ...

Material: Polyesterlaminat, Stahl, bemalte Oberfläche
Die Maße variieren von 38 x 100 bis 200 cm

Ursprünglich für eine Art-Lounge konzipierte Tische. Die „Sweet-Nothings“ befinden sich auf der Schnittstelle zwischen Kunst und Gebrauchsobjekt. Jeder Tisch ist einmalig und zugleich Skulptur wie auch gemaltes bzw. gezeichnetes Bild.

 

"Sweet Nothings“
Material: Polyesterlaminat, Stahl, bemalte Oberfläche
Die Maße variieren von 38 x 100 bis 200 cm
 
"Sweet Nothings“
Material: Polyesterlaminat, Stahl, bemalte Oberfläche
Die Maße variieren von 38 x 100 bis 200 cm
 






"b.ARTische", Konzipiert für Art-Lounge, 2004
Unikate, Material: Stahl, Acrylmasse, Holz, Lack
 
"b.ARTisch", Konzipiert für Art-Lounge, 2004
Unikate, Material: Stahl, Acrylmasse, Holz, Lack
 
"b.ARTisch", Konzipiert für Art-Lounge, 2004, Unikate, Material: Stahl, Acrylmasse, Holz, Lack
       
 
"b.ARTisch", Konzipiert für Art-Lounge, 2004, Unikate, Material: Stahl, Acrylmasse, Holz, Lack
 
"b.ARTisch", Konzipiert für Art-Lounge, 2004, Unikate, Material: Stahl, Acrylmasse, Holz, Lack
„ b.ARTische“,  9 Tischskulpturen für den Grazer Kongress  2004

Unikate, Material: Stahl, Acrylmasse, Holz, Lack

Konzipiert für Art-Lounge, wie z.B. 2004 für Grazer Congress Skulpturen, die als Tische verwendet werden.
Nur Unikate, Material: Stahl, Acrylmasse, Holz, Lack







"Hohlwelten" 1999 Installationsansicht der Ausstellung im Kölnischen Kunstverein 1999
Diverse Größen; Materialien: Stahl, Polyester, Latexmasse, Glasfaserlaminat, PVC-Hülle, Gebläse


"Doppelhohlwelt" 1999
 
"Hohlwelt II" 1999
"Hohlwelten" 1995 - 2001

"Hohlwelten"  1999 (links oben)
Installationsansicht der Ausstellung im Kölnischen Kunstverein 1999
Diverse Größen; Materialien: Stahl, Polyester, Latexmasse, Glasfaserlaminat, PVC-Hülle, Gebläse

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"Hohlwelten" 1995 - 2001

„Parallel zu den Formen, die wir außen erleben, entstehen in uns Formen, die als Interpretation der realen Erfahrung zu lesen sind. Der Stuhl un die Lampe innerhalb der Blase repräsentieren ein Schema, dass uns aus dem Leben vertraut ist, während die abstrakte Form ein Plus bezeichnet das sich eingeschlichen hat, und das nichts gemeinsam hat mit dem Spezifischen was wir kennen. Dieses nicht bennenbare Etwas hat aber Anteil an unserem Empfinden und unserer Vorstellung von Realität und Wahrheit. Dieses Etwas ist vermutlich bei jedem Menschen anders geformt und prägt seine Subjektivität und seine individuelle Einzigartigkeit.“
Auszug aus einem Interview - Alexander Braun mit Dorothee Golz, 1996







"Hinter dem Spiegel“ 1999
Sieben linsenförmige Polyester-Objekte im Durchmesser von 100 bis 180 cm
"Hinter dem Spiegel“ für die Skulptur-Biennale im Münsterland 1999

"Hinter dem Spiegel“ 1999
Sieben linsenförmige Polyester-Objekte im Durchmesser von 100 bis 180 cm

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"Hinter dem Spiegel“ für die Skulptur-Biennale im Münsterland 1999

Sieben linsenförmige Polyester-Objekte im Durchmesser von 100 bis 180 cm, die knapp unter der Oberfläche des Wassergrabens der Burg Vischering treiben. Auf ihren gewölbten Oberseiten sind Motive zu erkennen, die sich in einem nicht indeutingen Zustand zwischen Fotografie und Malerei befinden.

Es geht um das Thema „Dauer“ und „Vergänglichkeit“.

Die aufkaschierten Bilder stellen Ängste und Hoffungen dar, die die Menschen seit Urzeiten beschäftigen. Das Wasser ist ein Metapher für die Konstante im Zeitgeschehen. Wellen, Lichtreflexe und Wolkenschatten auf  der Oberfläche verändern ständig das Erscheinungsbild, lassen Motive einmal heraustreten und verschwinden und thematisieren das Vergehen des Momentes.







"Wasserwelten" - schwimmende Polyesterskulpturen auf dem Gelände der Landesgartenschau in Mülheim an der Ruhr
  “Wasserwelten “ – schwimmende Polyesterskulpturen auf dem
Gelände der Landesgartenschau in Mülheim an der Ruhr
(anschließend erworben vom Skulpturenmuseum Marl
1991)



"Wasserwelten" - schwimmende Polyesterskulpturen auf dem Gelände der Landesgartenschau in Mülheim an der Ruhr